„Wir möchten so gerne mit unserem Kind und der gesamten Familie zusammen sein, aber wir haben solche Angst, etwas falsch zu machen.”
Mutter eines 3jährigen Sterbenden
   

Solange die Chance auf Heilung besteht, sind Familien bereit, Krankenhausaufenthalte in Kauf zu nehmen und auf ein geregeltes Familienleben zuhause zu verzichten. Wenn das Ziel der Therapie aber nicht mehr die Heilung sein kann, wächst häufig der Wunsch, das kranke Kind zuhause zu pflegen.

Für Eltern bedeutet dies eine extreme Belastung verbunden mit Ängsten vor Schmerzen ihres Kindes. Sie wissen, dass ihr Kind unwiederbringlich sterben wird, wissen aber nicht über das Wann und Wie.

 
Das HOMe-Projekt macht sich zur Aufgabe, diese Familien
ganz nach ihren Bedürfnissen zu unterstützen. Eckpfeiler
des HOMe-Projekts sind hierbei die vom
britischen Dachverband ACT formulierten Bausteine
der Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen:

 


Bausteine einer umfassenden Kinder-Palliativversorgung

  • Regelmäßige Erfassung der Bedürfnisse von Patienten
    und ihren Familien
  • Erstellen eines Versorgungsplans
  • Koordination der Versorgung durch einen Hauptansprechpartner
    für die Familie
  • Einbindung von Ärzten, Pflegende, Sozialarbeitern,
    Seelsorgern und Therapeuten vor Ort
  • 24 h Verfügbarkeit eines Ansprechpartners aus dem Team
  • Kurzzeitpflegeaufenthalte in speziell geschulten
    Einrichtungen zur Entlastung der Familie
  • Emotionale Unterstützung der Geschwister und Eltern
    während der Krankheit und in der Trauerphase
  • Rasche und unbürokratische Versorgung
    mit notwendigen Hilfsmitteln



HOMe ist ein Projekt des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin (IZP) und des Dr. v. Haunerschen Kinderspitals am Klinikum der Universität München, in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Arbeitskreises Pädiatrische Palliativmedizin.

"Ein Kinderpalliativzentrum soll in Müchen entstehen:
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